Nebenwirkungen cortison
Nebenwirkungen von Cortison. Bei akuten Erkrankungen und Cortisongaben in Notfällen stellen sich in der Regel keine Nebenwirkungen ein. Bei langfristiger Einnahme von .Welche Nebenwirkungen können durch Cortison auftreten?
Das Erscheinen und die Stärke von Nebenwirkungen sind abhängig von der Art der Erkrankung und der Dauer und Dosierung der Cortisoneinnahme.
Die Nebenwirkungen ist meist eng mittels der eigentlichen Funktion des Cortisons im Körper verknüpft. Daher muss bei der Verschreibung und Einnahme von cortisonhaltigen Medikamenten klar sein, dass es sich nicht bloß um ein Arzneimittel, sondern auch um einer körpereigenes Hormon handelt. Der Eingriff in den Cortison- Haushalts wird demnach in jedem Fall Einfluss an wichtige Stoffwechselprozesse des Organismus haben.
Als Faustregel gilt: Je höher die eingenommene Dosis und je länger die Einnahmezeitraum, desto nachhaltiger wird der natürliche Hormonhaushalt beeinflusst.
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Bei der Einnahme niedrig dosierter Cortison- Präparate über einen kurzen Zeitraum sind in der Regel keine ernstzunehmenden Nebenwirkungen zu erhoffen. In wenigen Fällen berichten Patienten von gelegentlichen Kopfweh, die aber nicht sicher auf die Einnahme des Arzneimittels zurückzuführen sind. Die langfristige Überdosierung jedoch kann schwerwiegenden Probleme und Folgeerscheinungen verursachen.
Einige Patienten erzählen nach längerer, hochdosierter Einnahme von Cortisol von Nebenerscheinungen, die den Symptomen einer Erkrankung, die Cushing- Syndrom genannt wird, stark ähneln.Falls eine langfristige Therapie von Nöten ist, kann die Reduzierung der täglichen Dosis das Risiko Nebenwirkungen zu entwickeln, senken.
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Folgende Beschwerden können bei Langzeit-Einnahme auftreten:
- Sie leiden oftmals an einem zu hohen Blutzuckerspiegel, dadurch kann sich ein Diabetes mellitus ausbilden.
- Außerdem weisen zahlreich dieser Patienten eine schwerwiegende Immunschwäche auf.
- Auch ein hoher Blutdruck kann auftreten.
- Darüber hinaus bewirkt der übermäßige Cortisongehalt einen Muskelschwund der Arme und Beine mit gleichzeitiger Fettanreicherung im Bereich des Körperstamms, auch Stammfettsucht bezeichnet. Auch Wassereinlagerungen sind möglich.
- Auch das Auftreten von Osteoporose und das Absterben (Nekrose) der Knochen, vor allem der Knochenköpfe, ist im Zuge einer langanhaltenden Cortison- Überdosierung möglich.
- Eine weitere Nebenwirkung stellt die Hemmung die natürlichen Abläufe während der Blutgerinnung dar. Patienten klagen oftmals über eine verzögerte Blutgerinnung, schlechtere Wundheilung und das Auftreten von punktförmigen Hämatomen am ganzen Körper.
- Des Weiteren kann die Einnahme von Cortison ein starkes Ansteigen des Augeninnendrucks (Glaukom) und/ oder Linsentrübungen (Grauer Star) zur Folge haben.
- Da die Produktion des Magenschleims im Zuge einer Cortison- Therapie eingeschränkt wird, kommt es häufig zur Entstehung von Magenschmerzen und Entzündungen der Magenschleimhaut.
- Psychische Beschwerden wie Depressionen, Appetit- und Antriebslosigkeit und Euphorie sind möglich.
Bei der Anwendung von Cortison als Salbe sind folgende Nebenwirkungen möglich: verzögerte Wundheilung, Steroidakne (ähnlich wie normale Akne), dünner werdend Haut.
Angewendet als Nasenspray oder zur Inhalation können vor allem bakterielle und Pilzinfektion der Atemwege erscheinen. Dies geschieht durch die Hemmung des Immunsystems in diesem Bereich.
Die Einnahme von Alkohol während die Behandlung mit Cortison erhöht das Risiko für das Auftreten von Nebenwirkungen (siehe: Cortison und Alkohol - verträgt sich das?).
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Nebenwirkung am Auge
Eine Cortison-Therapie kann Nebenwirkungen nach selbst ziehen, die das Auge betreffen.
Dabei handelt es sich um zwei sehr bekannte und häufige Krankheitsbilder, nämlich das Glaukom und der Katarakt.
Der Katarakt, auch grauer Star genannt, ist eine Linsentrübung unter der ab dem 75. Lebensjahr 39% der Männer und sogar 46% der Frauen leiden. Eine Cortison-Therapie, ganz gleich ob topisch oder systemisch, kann an einem solchen Grauen Star führen. Zur Behandlung eines Katarakts kommt letztendlich nur eine Katarakt-Operation in Anfrage, da es keine konservativen oder medikamentösen Behandlungsmaßnahmen liefert. Das zweite Krankheitsbild, dass durch eine Therapie mittels Cortison begünstigt werden kann, ist das Glaukom, welches auch als Grüner Star bezeichnet wird.
Psychosen als Nebenwirkung
Eine oft Angst von Patienten in Bezug auf eine Cortison-Therapie bezieht sich auf potentielle Folgen der Therapie für die Psyche. Gerade aktuell finden sich in diversen Foren vermehrt Fragen zu dem Thema „Cortison und Psychosen“.
Es ist bekannt, dass als seltene Nebenwirkung einer Therapie mit Cortison, vor allem einer langzeitigen, hochdosierten Therapie, Stimmungsänderungen im Sinne von einer gedrückten oder euphorischenStimmung oder sogar einer depressiven Symptomatik erscheinen können. Es ist jedoch fraglich, inwiefern auch individuelle Faktoren, Risiken oder sogar psychische Vorerkrankungen in diesen Fällen eine verstärkte Rolle spielen.
Im Falle von Psychosen ist die Studienlage zum aktuellen Zeitpunkt eher vage. Es gibt seltene Fälle von Patienten, das während einer hochdosierten und langzeitigen Therapie mit Cortisonen, psychotische Symptome entwickelt haben. Meist handelte es selbst jedoch um vorübergehende dementielle Symptome, die vollständig zurückgegangen sind. Auch ältere Menschen waren häufiger betroffen. In einigen Studien zeigte sich außerdem, dass nur Patienten mit einer psychiatrischen Vorerkrankung im Sinne einer psychotischen Störung zu einer Psychose neigten, wenn sie mittels hochdosiertem Cortison therapiert wurden. Es ist daher nicht sicher davon auszugehen, dass tatsächlich Cortison für das Psychosen verantwortlich war.
Cushing Syndrom
Das Cushing-Syndrom beschreibt die symptomatische Ausprägung eines Überschusses an Cortison (Hypercortisolismus) im Körper. Dadurch entstehen typische Symptome, die an einem Syndrom zusammengefasst werden können.
Die Mehrzahl an Cushing-Syndromen werden durch eine Langzeittherapie mit Cortison verursacht. Es existieren auch sogenannte endogene Cushing-Syndrome, deren Grund hormonproduzierende Tumore sind. Typische Symptome des Cushing-Syndroms sind eine Stammfettsucht mit einem Stiernacken und einem Mondgesicht, Osteoporose, Kraftlosigkeit durch einen Abbau von Muskelmasse, Hypertonie und Hautverdünnung. Auch psychische Veränderungen, wie depressive Folge oder Euphorie, sind möglich.
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Rötung oder Flush als Nebenwirkung von Cortison
Eine kurzfristige Nebenwirkung bei einer Cortison-Injektion kann eine Art Flush sein. Bei einem Flush handelt es sich um eine anfallsartig auftretende Rötung des Oberkörpers und Gesichts. Diese Nebenwirkung verschwindet jedoch nach kurzer Zeit und hat keine besorgniserregenden Auswirkungen und Folgen.
Abgesehen von einem Flush können Rötungen im Sinne von Teleangiektasien auftreten. Dabei handelt es selbst um Erweiterungen ganz kleiner Blutgefäße, sogenannter Kapillaren. Diese treten bei der lokalen Anwendung von Cortison an der Haut auf und sind oft irreversibel.
Pickel/Akne als Nebenwirkung
Sowohl bei der systemischen als auch bei der lokalen Therapie mit Cortison kann es zu einer sogenannten Steroidakne kommen.
Bei einer lokalen Therapie ist sie jedoch weitaus seltener als bei einer systemischen Cortison-Therapie. Am häufigsten findet siehe sich bei Patienten, die langfristig Cortison zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen, nach Organtransplantationen oder bei einem Asthma erhalten. Typischerweise treten an Rücken und Schultern, aber auch im Gesicht, dunkelrote Papeln, die wie eine Art Pickel aussehen, auf. Später entwickeln sich dann auch die klassischen Komedonen, die einem Pickel mittels einer schwarzen Spitze gleichen. Sofern es therapeutisch ersetzbar ist, kann zur Behandlung die Cortison-Therapie etwas reduziert werden.
Häufig ist das Cortison jedoch für das Behandlung einer anderen Erkrankung nicht entbehrlich, sodass das Steroidakne analog zur dermatologischen Akne-Therapie therapiert wird.
Nebenerscheinungen an der Leber
Eine langfristige und hochdosierte Therapie mit Cortison kann laut aktueller Studienlage negative Einflüsse auf die Leber haben. Die zugrundeliegenden Mechanismen sind noch nicht vollständig geklärt, es gibt jedoch Nachweise dafür, dass Cortison in den Fettstoffwechsel der Leberwurst eingreift.
Dadurch entstehen vermehrt Fettablagerungen in der Leberwurst und das Risiko für eine Steatosis hepatis, eine Fettleber, steigt. Man kann jedoch selbst aktiv werden, um das Risiko für eine Fettleber unter einer Cortison-Therapie zu verringern. Eine fettarme Ernährung während die Cortison-Therapie reduziert das Risiko für eine Fettleber.
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Schwitzen als Nebenwirkung
Vermehrtes Schwitzen, Bluthochdruck und Unruhe gehören zu den Symptomen, das in der Regel nur bei hochdosierten und langfristigen Cortison-Therapien auftreten. Frauen können empfindlicher auf das Kortikoid reagieren und gelegentlich unter vermehrtem Schwitzen und Hitzeschutz leiden.
Insgesamt gehört das Schwitzen jedoch zu den eher seltenen und unangenehmen, aber nicht bedrohlichen, Nebenerscheinungen des Cortisons.
Wassereinlagerung als Nebenwirkung
Eine mögliche Nebenwirkung des Cortisons ist die Wassereinlagerung in das Gewebe, welche man auch als Ödem bezeichnet. Kortikoid hat Auswirkungen auf wichtige Kanäle in der Niere, die für die Wiederaufnahme von Wasser und Elektrolyten verantwortlich sind.
So fördert Cortison die Wiederaufnahme von Natrium und Wasser in den Körper, die andernfalls eigentlich mit dem Urin ausgeschieden worden wären. Das Wasser lagert sich im Körpergewebe ein und verursacht Ödeme. Bei einer kurzzeitigen Cortison-Therapie ist dieser Wirkung jedoch nicht so groß und die Ödeme werden nach Absetzen des Cortisons von alleine wieder ausgeschwemmt.
Erhöhung des Blutzuckers als Nebenwirkung
Cortison besitzt eine sogenannte diabetogene Wirkung. Es wirkt sich an verschiedene Art und Weise auf den Fett- und Kohlenhydrat-Stoffwechsel im Körper aus und kann dadurch den Blutzucker steigern. Wichtige diabetogene Effekte sind unter anderen die Bildung von Glucose in der Leber und die Hemmung der Insulinausschüttung.
Bei langfristigen Cortison-Therapien kann so auch bei einem Gesunden ein Diabetes Mellitus verursacht werden. Besondere Relevanz hat diese Nebenwirkung jedoch vor allem für Menschen, die bereits an einem Diabetes erkrankt sind, insbesondere für Patienten mit Diabetes mellitus Typ I. Der Blutzucker ist infolge die Therapie mit Cortison erhöht, dadurch müssen gegebenenfalls größere Mengen Insulin verabreicht werden.
Als Diabetiker sollte man vor einer Cortison-Therapie Rücksprache mit dem behandelnden Arzt halten, sodass die medikamentöse Diabetes-Therapie angepasst werden kann.
Nebenerscheinungen nach dem Absetzen von Cortison
Eine langfristige Cortison-Therapie sollte nie abrupt beendet, sondern immer ausgeschlichen, werden. Bei abruptem Absetzen einer hochdosierten und langfristigen Cortison-Therapie kann es zu Symptomen einer Nebennierenrinden-Insuffizienz kommen.
Das von außen zugeführte Cortison hemmt die Produktion die körpereigenen Nebennierenrinde, sodass bei abruptem Absetzen zu wenig Nebennierenrinden-Hormone vorhanden sind. Mögliche Symptome sind ein Blutdruckabfall, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Salzhunger und Kraftlosigkeit.
Als Komplikation kann sogar eine sogenannte „Addison-Krise“ auftreten. Die Folge sind Fieber und Benommenheit, Erbrechen, Durchfall und eine Unterzuckerung. Weiterhin kann es zu einer starken Austrocknung und einem extremen Blutdruckabfall bis hin zum Schock kommen.
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Dauer die Nebenwirkungen
Cortison hat in der Bevölkerung oftmals einen schlechteren Ruf, als es eigentlich verdient. Als einer natürliches Hormon übernimmt Cortison viele wichtige Aufgaben im menschlichen Organismus, in der Therapie vieler Erkrankungen bringt Cortison viele positive Wirkungen mit sich. Relevante und schwerwiegende Nebenwirkungen sind in der Regel eher selten und selbst bei einer hochdosierten Cortison-Therapie meist nicht vorhanden.
Wenn Nebenwirkungen auftreten, unterscheidet man wiederum zwischen Folgen einer Kurzzeit- und denen einer Langzeittherapie. Das Dauer der Nebenwirkungen lässt sich jedoch weder in dem einen noch in dem anderen Fall genau angeben, da sie stark abhängig von dem individuellen Patienten, seinen Grunderkrankungen und der Dauer und Dosierung der Cortisontherapie ist.
In der Regel sind das meisten Nebenwirkungen, wie beispielsweise Infektionen, Wundheilungsstörungen oder eine Immunsuppression, von kurzzeitiger Natur. Der Zustand normalisiert selbst nach Absetzen der Therapie rasch.
Manche Nebenwirkungen können länger anhalten. Dazu gehört das Dünnerwerden der Haut (Hautatrophie) bei lokal applizierten Cortisonen. Diese Hautschädigung kann sogar irreversibel sein, deshalb geht man mit Cortison-Präparaten vor allem in empfindlichen Hautregionen, wie dem Antlitz, sehr vorsichtig um.
Langfristig kann es auch an einem Cushing-Syndrom kommen, das unter anderem mit vermehrtem Fettgewebe an Gesicht, Rumpf und Nacken, einer Reduktion der Muskelmasse und Bluthochdruck einhergeht. Diese Nebenwirkungen sind von dauerhafter Natur und müssen ärztlich behandelt werden. Ein Cushing-Syndrom tritt jedoch nur bei einer lange und relativ hochdosierten Cortison-Therapie auf, die meist aber unabdingbar zur Behandlung einer anderen Grunderkrankung benötigt wird.
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Nebenwirkungen am Darm durch Cortison?
Eine kurzfristige Therapie mit Cortison zieht keine Nebenwirkungen am Darm nach sich.
Das Cortison wirkt nicht, beziehungsweise nicht negativ, an Magen oder Darm. In der Bevölkerung herrscht jedoch oft die Sorge darüber, unter Cortison-Therapie ein Magen- oder Darm-Geschwür oder gar eine Blutung zu erleiden. Eine alleinige Cortison-Therapie scheint das Risiko für ein Geschwür oder eine Blutung jedoch nicht zu erhöhen.
Lediglich der gemeinsame Einsatz mit sogenannten Nicht-steroidaler Anti-Rheumatika, zu denen Ibuprofen, Diclofenac und Aspirin gehören, erhöht das Risiko für eine Magen- oder Darm-Ulkus und eine damit einhergehende Darmblutung enorm, etwa um den Faktor 10-15.
Deshalb sollte man es vermeiden, solche Medikamente während einer Cortison-Therapie einzunehmen. Da diese auch frei verkäuflich sind und nicht zwingend verschreibungspflichtig, ist die Gefahr riesig, dass Ärzte bei der Verschreibung von Cortison oftmals nicht mitbekommen, dass ihre Patienten solche Nicht-steroidalen Antirheumatika einnehmen. Daher sollte man seinen Arzt immer uber alle eingenommen Medikamente- auch die rezeptfreie Medikation – in Kenntnis setzen.
Kann es durch Cortison zum Haarausfall kommen?
Haarausfall gehört nicht zu den Nebenwirkungen, die durch eine Therapie mit Cortison verursacht werden können.
Tatsächlich kann sogar eine gegenteilige Wirkung erscheinen, nämlich eine sogenannte Hypertrichose. Dabei handelt es selbst um einen übermäßigen Haarwuchs. Cortison wird sogar oftmals zur Therapie diverser Formen des Haarausfalls, beispielsweise die entzündlich bedingten Alopezie, eingesetzt. Ein Haarausfall durch Kortikoid konnte bisher nicht wissenschaftlich belegt werden.
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Ist Müdigkeit eine Nebenwirkung von Cortison?
Müdigkeit oder Abgeschlagenheitgehört nicht zu den klassischen Nebenwirkungen von Cortison. Hin und wieder jedoch stößt man vor allen im Internet auf vereinzelte Erfahrungsberichte, das von einer Müdigkeit nach Cortison-Stoßtherapien oder Injektionen erzählen. Diese sind aber überaus selten und es ist fragwürdig, ob die Müdigkeit nicht auch auf andere Faktoren zurückzuführen ist.
Kann Cortison als Nebenwirkung einer Zittern verursachen?
Ein unwillkürliches Zittern oder gar einer Tremor ist nicht auf die Einnahme von Cortison zurückzuführen.
Mögliche Nebenwirkung des Cortisons können jedoch eine Unruhe im Sinne einer Euphorie oder ein Hypertonie, bei längerfristiger Einnahme, sein. Dadurch können Betroffene selbst „zittrig“, insgesamt unruhig und nervös fühlen. Auch die Schlaf kann von solchen Beschwerden gestört werden.
Einer leichtes Zittern der Hände kann möglicherweise durch diese anderen Nebenwirkungen, welche jedoch ebenfalls sehr selten sind, verursacht sein. Ein richtiger Tremor im Sinne einer motorischen Nebenwirkung hingegen ist durch Cortison nicht an erwarten.
Erkältungen durch Cortisoneinnahme?
Cortison wird oft aufgrund eines erwünschten immunsuppressiven Effektes eingesetzt.
m Grundlage möchte man sich bei der Therapie verschiedener Erkrankungen, wie beispielsweise eines Morbus Crohn, zunutze machen, dass Cortison das Immunsystem dämpft. Dieses spielt nämlich bei Autoimmunerkrankungen eine bedeutende Rolle in der Krankheitsentstehung und greift auch gesunde, körpereigene Organe an. Als negative Nebenwirkungen wird der Betroffene jedoch anfälliger für Infektionen und daher können vermehrt Infekte, wie Erkältungen, auftreten.
Wie kann ich die Nebenwirkungen von Kortikoid reduzieren?
Ob eine Therapie mit Cortison zu Nebenerscheinungen führt, hängt nicht nur von der Dauer die Therapie und der Dosierung des Cortisons, sondern auch von den individuellen Grundvoraussetzungen des Patienten ab, die das Cortison erhält.
Vorerkrankungen und anlagebedingte Faktoren können Nebenwirkungen begünstigen. Auch eine zusätzliche Medikation mit weiteren Arzneimitteln kann zu vermehrten Nebenwirkungen führen. Leider hat man nur in wenigen Punkten Einfluss darauf, ob Nebenwirkungen entwickeln oder nicht.
Im Folgenden sind wichtige Tipps übersichtlich dargestellt, die dabei helfen können Nebenwirkungen zu minimieren: 1. Kein Alkohol, während der Cortison-Therapie: Alkohol sollte nie konsumiert werden, wenn eine medikamentöse Therapie erzielt. Mögliche Wechselwirkungen und Nebenwirkungen sind unter Alkoholeinfluss nicht abzusehen. Das Risiko für Nebenwirkungen steigt durch einen gleichzeitigen Alkoholkonsum.; 2.Keine Nicht-steroidalen Antirheumatika, während der Cortison-Therapie: Cortison steht oft im Verdacht Magen-Darm-Blutungen und Ulcera des Darms oder des Magens zu fördern. Tatsächlich ist Cortison alleine nicht das Problem, sondern das Kombination mit sogenannten Nicht-steroidalen Antirheumatika. Dazu gehören frei verkäufliche Medikamente wie Aspirin® und Ibuprofen. Auch Diclofenac wird sehr häufig eingenommen. In Kombination mit Kortikoid steigt das Risiko für gastrointestinale Blutungen um den Faktor 10 bis 15.
3. Körperliche Schonung: Gerade bei einer hochdosierten Cortison-Therapie sollte man darauf achten, sich körperlich nicht zu sehr zu verausgaben. Damit ist nicht gemeint, dass Bettruhe eingehalten werden müssen, jedoch sollte man nach hochdosierten Cortison-Injektionen nicht unbedingt einen Marathon laufen. Vor allem sollte man an sein Körpergefühl hören und bei Anzeichen von Unbehagen oder Ähnlichem seinem Körper etwas Ruhe gönnen.
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